Seit die Franzosen vor zwei Jahren ihre streng geheimen UFO-Akten öffneten, sind weitere Nationen gefolgt und haben ebenfalls ihre UFO-Dokumente freigegeben. Aber die Mehrheit der europäischen Länder schweigt und weigert sich das Phänomen auch nur anzuerkennen. Das öffentlich-rechtliche Auslandsprogramm Deutsche Welle hat genau dieses Thema aufgegriffen und auch uns dazu konsultiert.
(Gre-Wi) Nach der zum 1. Dezember 2009 in Kraft getretenen Schließung des UFO-Meldebüros des britischen Verteidigungsministeriums (...wir berichteten), plant das "Ministry of Defence" (MoD), zukünftig eingehende UFO-Meldungen zu zerstören, um künftigen Anfragen unter Berufung auf das britische Informationsfreiheitsgesetz* aus dem Weg zu gehen.
Bekannt wurde die interne Entscheidung erst durch die jetzige Veröffentlichung eines geheimen MoD-Schreibens vom November 2009.
Laut dem die Veröffentlichung der UFO-Akten des MoD über das Internetportal der britischen "National Archives" betreuenden Historiker, Dr. David Clarke von der "Sheffield University" beutet diese Entscheidung, dass in Zukunft auch Sichtungen durch glaubwürdige Zeugen nach 30 Tagen unwiederbringlich zerstört werden.
Die letzten freigegebenen UFO-Akten des britischen Verteidigungsministeriums enthalten Briefe von dem ehemaligen MoD-Mitarbeiter und Buchautor Ralph Noyes. Im Jahr 1985 schrieb Noyes einen fiktiven Roman, der auf den Vorfällen im Rendlesham-Forest im Jahr 1981 basierte. Für seine Recherchen zu diesem Buch, ‚A Secret Property’, nutzte er seinen Kontakt zu seinem Nachfolger beim MoD, Brian Webster. Wie Lord Hill-Norton war Noyes davon überzeugt, dass das Verteidigungsministerium etwas vertuschte, aber in seinen Recherchen stieß er auf nichts weiter als die Standardantwort des Ministeriums.
Seit einer Woche sorgen die Veröffentlichungen geheimer Diplomaten-Depeschen über Wikileaks international für Wirbel. Jetzt sagte Wikileaks-Gründer Julian Assange am Freitag, dass es einige Hinweise auf UFOs in den "noch zu veröffentlichenden", vertraulichen Depeschen der US-Regierung gäbe.
Der ehemalige Luftwaffeminister Brigadier-Leutnant Sócrates da Costa Monteiro gab dem brasilianischen UFO-Magazin am 25. Oktober ein langes Interview. Dabei machte Monteiro gegenüber dem Herausgeber des UFO-Magazins und Koordinator des Komitees brasilianischer UFO-Forscher, A. J. Gevaerd, einige interessante Aussagen. So haben sich bei der brasilianischen Luftwaffe offenbar bereits Szenarien abgespielt, die für die beteiligten Zeugen keinen Zweifel an der Realität eines echten UFO-Phänomens offen lassen.





