Hautpmann a.D. Bruce Fenstermacher
Hautpmann a.D. Bruce Fenstermacher

Bruce Fenstermacher diente 20 Jahre in der US Air Force und arbeitete dort die letzten elf Jahre als Offizier. 1980 verließ er die Luftwaffe im Rang eines Hauptmanns. In den Jahren 1974 bis 1977 hielt er am F.E. Warren Luftwaffenstützpunkt in Cheyenne (Wyoming) die Position des Kommandeurs der Raketen-Kampfgruppe.

Nach seinem Ausscheiden aus der US Air Force arbeitete Fenstermacher bei mehreren High-Tech-Telekommunikationsunternehmen als Senior Technical Trainer, Training Manager und Product Support Manager. Heute arbeitet er in Teilzeit als Lehrbeauftragter für eine Online-Training Schule.

Eidesstattliche Versicherung von Hauptmann a.D. Bruce Fenstermacher

  1. Mein Name ist Bruce Fenstermacher
  2. Ich wurde geboren am xxxxxxx
  3. Meine Adresse lautet: xxxxxxxx
  4. Ich war 20 Jahre bei der US Air Force. Die ersten neun Jahre diente ich als einfacher Soldat und die letzten elf Jahre als Offizier. Im Jahr 1980 verließ ich die US Air Force mit dem Rang eines Hauptmanns. Im Herbst 1976 war ich ein Minuteman III ICBM Start-Offizier (Kommandeur der Raketen-Kampfgruppe) und war dem 90sten Raketen-Geschwader des F.E. Warren Luftwaffenstützpunktes in Cheyenne (Wyoming) zugeteilt.
  5. In der fraglichen Nacht hatte ich, zusammen mit dem stellvertretenden Raketen-Kommandeur, den ich „Sam“ nennen möchte, Bereitschaftsdienst in einer unserer unterirdischen Start-Kapseln. Wir überwachten routinemäßig den Funkverkehr zwischen den Wachsoldaten, bekannt als Security Alert Team (SAT), und dem diensttuenden Unteroffizier in unserer Einrichtung zur Startkontrolle (Launch Control Facility, LCF), den ich als „Sgt. Jones“ bezeichnen möchte. Das SAT-Team war auf Patrouille in der Nähe von einer unserer zehn Raketen-Basen, ca. 16 Kilometer südlich vom LCF.
  6. Irgendwann um 2.00 Uhr morgens hörten wir, wie Sgt. Jones die zwei Wachen ihren Wagen anhalten ließ. Sie sollten sich umschauen und über alles berichten, was ungewöhnlich war. Er gab keinen Hinweis wo oder was sie suchen sollten. Zuerst meldeten die Wachen, dass sie nichts Ungewöhnliches sehen würden. Dann, ein paar Sekunden später, berichtete einer von ihnen mit aufgeregter Stimme, dass sie ein weißes, pulsierendes Ding am Himmel sehen würden. Zwischen den Pulsen konnten sie blaue und rote Lichter aufblitzen sehen. Sgt. Jones fragte nach der Richtung des Objektes. Die Wachen antworteten, dass es ca. 16 Kilometer nördlich von ihrer Position war. Es war offensichtlich sehr nahe am LCF.
  7. Sam und ich sahen einander an und fragten uns, was los war. Ich rief Sgt. Jones per Telefon an und fragte nach dem Gespräch, welches er gerade mit dem SAT-Team geführt hatte. Er sagte, dass in ca. 30 Metern Höhe ein weißes pulsierendes Licht, mit roten und blauen Lichtern dazwischen, schweben würde. Er sagte, das UFO sähe aus wie „eine dicke Zigarre“ und wäre ca. 15 Meter lang. Er konnte es während unseres Gespräches sehen. Dann sagte er, dass Objekt habe sich weg bewegt. Er meinte er würde uns auf dem Laufenden halten und legte auf.
  8. Ein paar Minuten später rief Sgt. Jones wieder an und sagte, dass das UFO scheinbar ein paar Kilometer entfernt wieder gestoppt habe – ganz in der Nähe eines Raketen-Silos. Ich befahl dem SAT-Team zu diesem Silo zu gehen, aber sie antworteten sie müssten zurück zur LCF um Batterien für die Taschenlampen und andere Ausrüstung zu holen. Als sie schließlich zum Raketen-Silo fuhren, war das pulsierende Licht bereits weiter gezogen. Im Laufe der nächsten paar Stunden stoppte das pulsierende Licht öfters sehr nah über verschiedenen Raketen-Silos. Immer wenn es über solch einem Silo anhielt, versuchte ich das SAT-Team dort hin zu dirigieren. Aber jedes Mal antworteten sie, dass sie Probleme mit dem Auto und / oder anderen Geräten hätten. Sie kamen nie an einem dieser Standorte an.
  9. Nach Sgt. Jones „rauschte“ das UFO um ca. 4.30 Uhr davon und verwandelte sich innerhalb von Sekunden in einen weißen Punkt. Dann war es völlig verschwunden.
  10. Während all dies vor sich ging, erwähnten wir das Objekt in einer unserer Kommunikations-Kontrollen mit all den anderen Kommandeuren in unserer Staffel und ernteten Gekicher und Spott. Nach ungefähr einer Minute rief jedoch einer der Kommandeure in unserer Kapsel an und sagte, dass seine Leute an der Oberfläche, etwas früher in dieser Nacht, die gleiche Art von Lichtern über ihren Raketen-Silos gesehen hätten. Er wollte dies, aus Furcht sich lächerlich zu machen, in der Kommunikations-Kontrolle nicht erwähnen. Er sagte, er wolle den Vorfall auch nicht dem Hauptquartier melden – wieder aus Angst vor Spott.
  11. Direkt nach diesem Anruf meldeten Sam und ich unseren Vorfall dem Warren SAC Command Post, doch wir wurden ausgelacht und uns wurde gesagt, wir sollten zurück rufen, wenn das UFO „die Wachen aufgegessen“ hätte. Nach dem dritten oder vierten Anruf beim Command Post machten wir eine offizielle Meldung zu diesem Vorfall, obwohl wir bei jedem Anruf dort ausgelacht wurden. Bei unserem letzten Anruf sagten wir ihnen, wenn sie unsere Meldung nicht offiziell aufnehmen würden, würden wir den Basis-Kommandeur aufwecken. Ich wünschte wir hätten es getan.
  12. Am nächsten Morgen, nachdem unser Dienst beendet war und die nächste Mannschaft eintraf, gingen Sam und ich an die Oberfläche. Sgt. Jones saß zusammengekauert in einem Sessel. Er war hellwach und immer noch ziemlich aufgeregt und verängstigt von seinen Erlebnissen in der Nacht. Wir sprachen einige Zeit mit ihm und versuchten ihn zu beruhigen. Nachdem wir versprochen hatten nichts über die Aktionen des SAT-Teams zu berichten, sagte uns Sgt. Jones, dass sie zu Tode erschreckt waren und beschlossen hatten unter keinen Umständen in die Nähe eines Raketen-Silos zu fahren, über dem „dieses Ding“ schwebte. Das erklärte ihre angeblichen Probleme mit dem Fahrzeug und dem Rest der Ausrüstung. Danach sah ich Sgt. Jones nicht mehr beim  Bereitschaftsdienst, was ungewöhnlich war.
  13. Während der nächsten Besprechungen wurde allen Raketenmannschaften befohlen nicht über diesen Vorfall zu reden. Dies hatte zur Folge, dass dieses Ereignis nie offiziell stattgefunden hat. Die Person, die dies in der Besprechung befohlen hatte, kannte ich nicht.
  14. Als ein Soldat, der 20 Jahre lang Befehle ausführte, hatte ich Bedenken über diesen Vorfall zu sprechen. Doch in den letzten Jahren habe ich über ähnliche Vorfälle gelesen oder Diskussionen darüber in der Larry King Show gesehen. Dabei fällt mir vor allem der Fall des ehemaligen Minuteman Raketen-Kommandeurs Robert Salas ein. Da die Erinnerungen und die Integrität dieser Personen von Skeptikern in Frage gestellt wurde, denke ich, es wird Zeit für uns alle, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, aber dazu geschwiegen haben, jetzt an die Öffentlichkeit zu gehen und darüber zu berichten, was wir beobachtet haben.
  15. Ich wurde nicht bezahlt noch wurde mir etwas von Wert angeboten, damit ich diese Aussage mache und es ist, nach meinen besten Erinnerungen, die Wahrheit.

Unterschrieben von Bruce Fenstermacher am 16. Juni 2010

 

Fenstermacher Affidavit, Seite 1Fenstermacher Affidavit, Seite 2

 

 

 

 

 

 

 

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