Robert Fleischer ist Koordinator von Exopolitik Deutschland. Im Namen aller europäischen Exopolitik-Initiativen stellte er auf dem 3. Europäischen Exopolitik-Gipfel eine gemeinsame Erklärung vor. Ziel: Die Schaffung einer europäischen Behörde zur Untersuchung des UFO-Phänomens, extraterrestrischen Lebens und damit verbundener Phänomene. Diese Erklärung soll dem Europa-Parlament als Petition eingereicht werden.
Nick Pope war jahrelang beim britischen Verteidigungsministerium angestellt. Er war dort für die Auswertung von UFO-Sichtungsberichten zuständig, die sein Ministerium von Polizei, Militär, Geheimdiensten und Privatpersonen erhielt. Auf dem 3. Europäischen Exopolitik-Gipfel in Barcelona berichtet Pope über die erstaunlichsten Fälle in den freigegebenen UFO-Akten seines Ministeriums, darunter eine Sichtung in Schottland, bei dem ein Foto eines rhomben-förmigen Fahrzeuges gemacht wurde, sowie über Sichtungen von Luftwaffenpiloten, die den Befehl erhielten, UFOs abzuschießen. Auch geht er auf Großbritanniens wohl bedeutsamsten UFO-Zwischenfall ein - die Landung eines fremden Objekts neben einem Militärstützpunkt im Rendlesham Forest.
Carsten Dresbach und Natascha Jatzeck von Exopolitik Deutschland stellen in dieser Zusammenfassung die bisherigen Geschehnisse am zweiten Tag zusammen. Sie kommentieren die Präsentationen von Paola Harris, Stephen Bassett und Dr. Michael Salla.
Dr. Michael Salla ist Gründer des Exopolitics Institute auf Hawaii, USA. In seinem Vortrag auf dem 3. Europäischen Exopolitik-Gipfel 2009 beleuchtet er die Hintergründe der Geheimhaltung sowie Versuche von Insidern, das inoffizielle Wissen der US-Regierung an die Öffentlichkeit zu bringen. Salla ist überzeugt: Die offizielle Bekanntgabe wird die Karten der Weltpolitik neu mischen.
Brütende Hitze, bestes Badewetter, kühle Drinks - so jedenfalls muss die Welt außerhalb der Konferenzräume sein, wie uns erzählt wurde. Doch wir haben die ganze Zeit hier drin verbracht - und es nicht bereut. Der erste Tag war ein voller Erfolg. Mehr als 1000 Besucher folgten den Präsentationen der Exopolitiker hier vor Ort - bis zu 660 Zuschauer folgten gleichzeitig unserer Live-Berichterstattung im Internet. Carsten Dresbach, Natascha Jatzeck und Robert Fleischer fassen den Tag zusammen.
Am 28. Mai 2009 hielt der Vater von SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) an der Universität Potsdam einen Vortrag über die wissenschaftliche Suche nach außerirdischer Intelligenz. Leider verläuft sie bislang erfolglos, wofür es verschiedene Gründe geben mag. Doch wir von Exopolitik Deutschland fanden es dennoch wichtig, Prof. Drakes Präsentation zu dokumentieren. Ihm ist es schließlich zu verdanken, dass die Wissenschaft sich ernsthaft auf die Idee einließ, dass wir Menschen nicht allein im Universum sind. Allein dafür gebührt ihm ein Platz in den Geschichtsbüchern. Und wer weiß - vielleicht kramt ET das Funkgerät doch noch einmal heraus?
Prof. (em.) Dr. Peter Ulmschneider lehrte viele Jahre lang Astrophysik an der Universität Heidelberg. In seinem Vortrag beim Leibniz-Kolleg der Universität Potsdam leitete er anhand astrophysikalischer Daten wichtige Schlussfolgerungen ab. Erstens: Die Außerirdischen könnten uns Milliarden Jahre in ihrer Entwicklung voraus sein. Um zu verstehen, wie weit sie unserem Entwicklungsstand voraus sind, müssten wir nur eine Milliarde Jahre in unserer eigenen Evolution zurückschauen, als Einzeller die Krone der Schöpfung bildeten. Zweitens: Die Außerirdischen könnten ihr Erscheinungsbild nach Belieben verändern - vielleicht würden wir gar nichts von ihnen bemerken. Drittens: Die Außerirdischen sind möglicherweise bereits hier - entweder auf der Erde oder im Sonnensystem - um die Evolution der Menschheit zu überwachen.
Fast 50 Jahre ist es her, dass Astrophysiker erstmals versuchten, Kontakt mit außerirdischen Intelligenzen herzustellen. Bei SETI - so der Name des Projekts - suchen Radioastronomen bestimmte Bereiche des elektromagnetischen Spektrums nach fremden Funksignalen ab. Millionen von US-Dollars wurden bislang investiert - doch ET will einfach nicht zurückfunken. Kann es sein, dass die SETI-Wissenschaftler etwas Wichtiges übersehen haben?









