Stephen Bassett ist Leiter der Paradigm Research Group und politischer Aktivist. Auf dem 3. Europäischen Exopolitik-Gipfel 2009 in Barcelona berichtet er über die Fortschritte der internationalen Exopolitik-Bewegung und gibt Einblick in Hintergründe der amerikanischen Geheimhaltungspolitik. Als Organisator der jährlich stattfindenden X-Conference und gefragter Gast im US-Fernsehen hat er es wie kein anderer geschafft, wichtige Persönlichkeiten als Unterstützer von Exopolitik zu gewinnen. Sein Motto: (S)TOP SECRET.

Robert Fleischer, Koordinator von Exopolitik Deutschland, stellt die deutsche Exopolitik-Initiative und die wachsende Zahl an Regionalgruppen vor. Er berichtet von der 'kleinen Anfrage' der Grünen mit dem Titel "Extraterrestrische Lebensformen im rechtsfreien Raum". Die Anfrage wurde vom Parlamentssekretariat als Aprilscherz abgetan und blieb vorerst unbeantwortet, obwohl sie einige spannende Fragen zum Umgang der Regierung mit möglichen außerirdischen Besuchern enthält. Fleischer zeigt anhand der Begegnung Erich von Dänikens mit einem Außerirdischen, dass Kontaktfälle interessante Parallelen aufweisen, wie telepathische Kommunikation und nicht-lokales Bewusstsein – alles Aspekte einer wie auch immer gearteten „größeren Realität“. Das gemeinsame Forschen nach der multidimensionalen Natur des Universums ist deshalb eines der wichtigsten Anliegen von Exopolitik Deutschland.
Jean-Charles Duboc ist ehemaliger Flugkapitän der Air France und Koordinator von Exopolitik Frankreich. Im Jahr 1994 beobachtete Duboc und seine Crew während eines Fluges von Nizza nach London für ungefähr 2 Minuten ein UFO über Paris schweben. Diese Sichtung wurde per Radar bestätigt. Duboc berichtet über seine UFO-Sichtung ausführlich in der UFO-Pressekonferenz im National Press Club, die im Jahr 2007 von James Fox organisiert wurde. Duboc sieht in der aktuellen globalen Systemkrise, die nach dem euroäischen Think-Tank LEAP/Europe 2020 ab dem Herbst 2009 an Fahrt gewinnen wird, eine Chance für ein weltweites Disclosure von UFO-Technologien. Der Franzose zählt in seinem Vortrag die Konsequenzen auf, die der Entwicklung und Veröffentlichung von UFO-Technologien folgen werden: Öl-produzierende Länder werden vor dem Nichts stehen; ganze Industrien werden untergehen; die Autoindustrie muss neu strukturiert werden. Aber: alle Länder werden sich unabhängig selbst mit Energie versorgen können.
Die englische Webseite exopolitics.org.uk wurde 2006 von David Griffin, Koordinator von Exopolitik UK, ins Netz gestellt und war die erste europäische Webseite zu exopolitischen Themen. Griffin berichtet in seinem Vortrag kurz über die massiv gestiegene Berichterstattung über UFOs in den britischen Massenmedien. Griffin sieht in dem ‚Fall Gary McKinnon’ das beste Beispiel für die Leugnung der exopolitischen Themen. Die wahren Gründe für McKinnons Auslieferung sei nicht der ‚größte Militär-Hack aller Zeiten’, sondern die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen bei amerikanischen Behörden und Militärs sowie die Informationen bezüglich UFOs, die McKinnon auf einigen Rechnern gefunden hatte. Zum Schluss berichtet Griffin über die Videoaufnahmen von vermeintlichen Raumschiffen im Orbit der Erde, die der Brite John Lennard Walson mit einer Videokamera aufgezeichnet hat. Ein NASA-Mitarbeiter bestätigte Griffin in einer Mail die Existenz dieser von Menschen gebauten Raumschiffe.
Frederik Uldall, Koordinator von Exopolitik Dänemark, stellt die Webseite exopolitics.dk vor, die in englischer und in dänischer Sprache zur Verfügung steht. Weiter berichtet er von einer Aktion aus dem Jahr 2007. Damals sendete Exopolitik Dänemark Kopien der UFO-Dokumentation ‚Out Of The Blue’ von James Fox an alle Mitglieder des dänischen Parlaments, an viele Journalisten und bekannte Astrophysiker und an verschiedene Menschen aus dem Bildungs- und Umweltbereich. Im Herbst 2009 wird Exopolitik Dänemark an einer Gegenkonferenz zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen teilnehmen.
Der 3. Europäische Exopolitik-Gipfel in Barcelona hat alle Erwartungen übertroffen: Rund 1.300 Besucher füllten den riesigen Konferenzsaal im Hotel Melía Sitges, Tausende weitere Interessierte folgten der Live-Übertragung des Kongresses im Internet, die von Exopolitik Deutschland bereit gestellt wurde. In diesem Artikel finden Sie eine Zusammenstellung aller Beiträge auf dem bislang größten Exopolitik-Kongress der Welt.

Brütende Hitze, bestes Badewetter, kühle Drinks - so jedenfalls muss die Welt außerhalb der Konferenzräume sein, wie uns erzählt wurde. Doch wir haben die ganze Zeit hier drin verbracht - und es nicht bereut. Der erste Tag war ein voller Erfolg. Mehr als 1000 Besucher folgten den Präsentationen der Exopolitiker hier vor Ort - bis zu 660 Zuschauer folgten gleichzeitig unserer Live-Berichterstattung im Internet. Carsten Dresbach, Natascha Jatzeck und Robert Fleischer fassen den Tag zusammen.

Am 28. Mai 2009 hielt der Vater von SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) an der Universität Potsdam einen Vortrag über die wissenschaftliche Suche nach außerirdischer Intelligenz. Leider verläuft sie bislang erfolglos, wofür es verschiedene Gründe geben mag. Doch wir von Exopolitik Deutschland fanden es dennoch wichtig, Prof. Drakes Präsentation zu dokumentieren. Ihm ist es schließlich zu verdanken, dass die Wissenschaft sich ernsthaft auf die Idee einließ, dass wir Menschen nicht allein im Universum sind. Allein dafür gebührt ihm ein Platz in den Geschichtsbüchern. Und wer weiß - vielleicht kramt ET das Funkgerät doch noch einmal heraus?

Prof. (em.) Dr. Peter Ulmschneider lehrte viele Jahre lang Astrophysik an der Universität Heidelberg. In seinem Vortrag beim Leibniz-Kolleg der Universität Potsdam leitete er anhand astrophysikalischer Daten wichtige Schlussfolgerungen ab. Erstens: Die Außerirdischen könnten uns Milliarden Jahre in ihrer Entwicklung voraus sein. Um zu verstehen, wie weit sie unserem Entwicklungsstand voraus sind, müssten wir nur eine Milliarde Jahre in unserer eigenen Evolution zurückschauen, als Einzeller die Krone der Schöpfung bildeten. Zweitens: Die Außerirdischen könnten ihr Erscheinungsbild nach Belieben verändern - vielleicht würden wir gar nichts von ihnen bemerken. Drittens: Die Außerirdischen sind möglicherweise bereits hier - entweder auf der Erde oder im Sonnensystem - um die Evolution der Menschheit zu überwachen.

Fast 50 Jahre ist es her, dass Astrophysiker erstmals versuchten, Kontakt mit außerirdischen Intelligenzen herzustellen. Bei SETI - so der Name des Projekts - suchen Radioastronomen bestimmte Bereiche des elektromagnetischen Spektrums nach fremden Funksignalen ab. Millionen von US-Dollars wurden bislang investiert - doch ET will einfach nicht zurückfunken. Kann es sein, dass die SETI-Wissenschaftler etwas Wichtiges übersehen haben?

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