Wie aus gleich vier, teilweise erst kürzlich erschienen psychologischen und sozialwissenschaftlichen Studien hervorgeht, verhalten sich Menschen, die alternative Erklärungsansätze befürworten entgegen dem Stereotyp des durchgeknallten ‘Verschwörungstheoretikers‘, häufig vernünftiger als jene, die den offiziellen Versionen von umstrittenen Ereignissen glauben schenken.
Ein Film von Willy Brunner und Gerhard Wisnewski aus dem Jahr 2003. Es handelt sich dabei um einen Film, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Licht in das Dunkel über die Vorgänge rund um den 11. September 2001 zu bringen. Nachdem die Dokumentation gesendet worden war, wurde Wisnewski vom WDR gefeuert.
Der Journalist Mathias Bröckers wurde schon kurz nach den Anschlägen misstrauisch und begann bereits 2001 zu recherchieren. Im Laufe der letzten Jahre schrieb er mehrere Bestseller über die Hintergründe der Anschläge.
David Ray Griffin ist pensionierter Professor für Religionsphilosophie und Theologie. Er ist Autor der Bücher "The New Pearl Harbor: Disturbing Questions About the Bush Administration and 9/11" und "The 9/11 Commission report: Omissions and Distortions". In seinem Vortrag über die Geschehnisse am und um den 11. September 2001 herum stellt er dar, warum die Anschläge aller Wahrscheinlichkeit nach ein Inside-Job waren, das heißt: Die These der staatskriminellen Sprengung des World Trade Centers zu Zwecken einer Legitimierung von Angriffskriegen auf Länder mit Öl-Vorkommen ist keine hypothetische Spekulation mehr, sondern mittlerweile zum Gegenstand empirischer Forschung geworden.
"Wenn man bedenkt, welch außerordentliche Auswirkungen die Anschläge vom 11. September weltweit hatten, ist es bemerkenswert, dass sieben Jahre danach kein internationaler Konsens darüber besteht, wer dahinter steckt.", kommentiert Steven Kull, Leiter des Programms "Internationale Einstellungen zur Politik" der Universität Maryland.
"Selbst in europäischen Ländern", so Kull, "ist die Mehrheit derer, die Al-Quaida dafür verantwortlich machen, nicht gerade überwältigend."








