Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Auslieferung des britischen UFO-Hackers Gary McKinnons zunächst gestoppt. Bis zum 29. August um Mitternacht behält sich das Gericht Zeit vor, um seinen Fall zu prüfen. McKinnon war in den Jahren 2000-2002 in zahlreiche Computernetzwerke des US-Militärs und der NASA eingedrungen und dort nach eigenen Angaben auf Beweise für die Vertuschung von UFOs gestoßen.
Am vergangenen Donnerstag hat die britische Regierung weitere ehemals geheime UFO-Akten aus ihren Archiven veröffentlicht. Die rund 6000 Dokumentenseiten zeigen, dass das britische Verteidigungsministerium das rätselhafte Phänomen jahrzehntelang ernst genug nahm, um ihm eine ganze Untersuchungsabteilung zu widmen. Auch in Frankreich, Peru und anderen Ländern erforschen Wissenschaftler in staatlichem Auftrag UFO-Sichtungen. Obwohl weltweit immer mehr Regierungsakten veröffentlicht werden, hüllte sich die deutsche Regierung dazu bislang in Schweigen. Weiß man hierzulande vielleicht doch mehr, als man öffentlich bereit ist zuzugeben? Exopolitik Deutschland erhielt Dokumente aus dem Bundestag, die genau dies nahelegen...

Die vormals geheimen UFO-Akten, von denen das Schweizer Militär hartnäckig behauptet hatte, sie seien verschwunden oder gar vernichtet worden, sind nun durch die Recherchen des Sachbuchautors und Herausgebers der Zeitschrift ‘Mysteries‘, Luc Bürgin, im Bundesarchiv der Schweiz aufgetaucht.

Die Polizei von Wales hat Einzelheiten über UFO-Sichtungen aus Nord- und West-Wales der letzten 10 Jahre veröffentlicht. Insgesamt 33 Berichte über seltsame Flugobjekte gingen seit 2002 bei der Polizei von Nord-Wales und Dyfed-Powys ein. Allein ein Drittel davon im Jahr 2009.

 

Das Britische Nationalarchiv hat Akten über weitere 800 UFO-Sichtungen in Großbritannien veröffentlicht. Während die Mainstream-Presse sich wie gewohnt vor allem auf kuriose Fälle konzentriert, wie das "Alien mit Zitronenkopf", enthalten die Akten auch neue Informationen zu einigen der wichtigsten UFO-Vorfälle im Vereinigten Königreich. Exopolitik Deutschland stellt einige Akten vor.

Mit großem Interesse reagiert die Öffentlichkeit in Deutschland und England auf die Veröffentlichung bislang geheimer UFO-Unterlagen durch das britische Nationalarchiv. Der allgemeine Tenor: Warum sollte es kein Leben da draußen geben? Außerdem: Herbe Kritik am Interview mit Werner Walter (CENAP) in der ZEIT. Eine - zugegebenermaßen subjektive - Sammlung von Leserkommentaren aus WELT, ZEIT und TELEGRAPH. Die ZEIT wird von ihren Lesern dafür kritisiert, dass sie einen offenbar ungeeigneten, weil parteiischen Ansprechpartner für ihr Interview zu den englischen UFO-Akten ausgewählt hat. Alle drei bislang verfassten Leserkommentare finden deutliche Worte für den Amateurastronomen und Chef der Mannheimer UFO-Gruppe CENAP, Werner Walter. Unter der Überschrift "Lachhaft!" meint ein Leser mit dem Pseudonym "Lugburz":

Anfang Juni hat die argentinische Luftwaffe Fuerza Aérea Argentina (FAA) eine offzielle Forschungskommission zur Untersuchung von Luft- und Weltraumphänomenen (Comisión de Investigación de Fenómenos Aeroespaciales, CEFAE) gegründet. Nun veröffentlicht die Presseabteilung der CEFAE auf der Webseite der FAA die Ziele der neuen Kommission und Kontaktdaten zur Einreichung von Sichtungsberichten.

Bei der nun von der britischen Regierung veröffentlichten Charge UFO-Akten handelt es sich vermutlich um die letzte Aktenfreigabe zum Thema unidentifizierte Flugobjekte, nachdem die Freigabe aufgrund von zahlreichen Anfragen aus der Bevölkerung im Mai 2008, in einem mehrschrittigen Prozess (wir berichteten 1, 2, 3, 4, 5) eingeleitet wurde. 2009 beschloss die Regierung außerdem das UFO-desk des britischen Verteidigungsministeriums zu schließen und in Zukunft keine weiteren Berichte über UFOs mehr zu sammeln.

Hat die NASA ein Objekt untersucht, welches an einem Dezemberabend im Jahr 1965 in einem Wald bei Kecksburg abstürzte, oder nicht? Nach einem sechsjährigen Rechtsstreit wirft ein Bericht der Journalistin Leslie Kean berechtigte Fragen über die amerikanische Raumfahrt-Agentur auf. Ist die Behörde nicht in der Lage auf ihre eigenen Aufzeichnungen zuzugreifen?

Die Akten, die nach einer 30jährigen Sperre vom australischen Nationalarchiv veröffentlicht wurden, zeigen wie Radarechos die australische Luftabwehr in Alarmbereitschaft versetzten, wie ein Objekt, welches von mehren Zeugen gesehen wurde Landespuren hinterlässt und ein Radiomoderator ein unidentifiziertes Objekt fotografiert.

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