Anfang Juni hat die argentinische Luftwaffe Fuerza Aérea Argentina (FAA) eine offzielle Forschungskommission zur Untersuchung von Luft- und Weltraumphänomenen (Comisión de Investigación de Fenómenos Aeroespaciales, CEFAE) gegründet. Nun veröffentlicht die Presseabteilung der CEFAE auf der Webseite der FAA die Ziele der neuen Kommission und Kontaktdaten zur Einreichung von Sichtungsberichten.

Das britische National Archiv hat heute weitere 34 UFO-Akten aus den Jahren 1985 – 2007 veröffentlicht. Die Akten aus dem britischen Verteidigungsministerium enthalten neben streng geheimen Memos, in welchen über UFOs diskutiert wird, Sichtungen und Vorfälle, die von Privatpersonen gemeldet wurden, parlamentarischen Anfragen, Briefings und Fotos. Insgesamt sind fast 9.000 weitere Seiten Material der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

Bei der nun von der britischen Regierung veröffentlichten Charge UFO-Akten handelt es sich vermutlich um die letzte Aktenfreigabe zum Thema unidentifizierte Flugobjekte, nachdem die Freigabe aufgrund von zahlreichen Anfragen aus der Bevölkerung im Mai 2008, in einem mehrschrittigen Prozess (wir berichteten 1, 2, 3, 4, 5) eingeleitet wurde. 2009 beschloss die Regierung außerdem das UFO-desk des britischen Verteidigungsministeriums zu schließen und in Zukunft keine weiteren Berichte über UFOs mehr zu sammeln.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Auslieferung des britischen UFO-Hackers Gary McKinnons zunächst gestoppt. Bis zum 29. August um Mitternacht behält sich das Gericht Zeit vor, um seinen Fall zu prüfen. McKinnon war in den Jahren 2000-2002 in zahlreiche Computernetzwerke des US-Militärs und der NASA eingedrungen und dort nach eigenen Angaben auf Beweise für die Vertuschung von UFOs gestoßen.

(GreWi) Moskau/ Russland - Während die Abkürzung UFO trotz ihrer eigentlichen Bedeutung - "unidentifizierten Flugobjekts - als Synonym für "fliegende Untertassen" und außerirdische Vehikel schon zum allgemeinen Wortschatz gehört, ist der Begriff USO immer noch nahezu unbekannt. Jetzt hat die russische Marine einst geheime Berichte über derartige "unbekannte Unterwasserobjekte" und klassische UFOs freigegeben.

Das britische Verteidigungsministerium hat wie vorab angekündigt geheime UFO-Akten öffentlich gemacht. Damit reagiert die britische Regierung auf das starke öffentliche Interesse an diesem Thema. In einem offiziellen Video des Nationalarchivs präsentiert der ehemalige Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums Nick Pope die wichtigsten Fälle aus diesen Akten. Darunter sind auch Fälle, bei denen herbeigerufene Polizisten Zeugen von fliegenden Untertassen wurden und diese detailgetrau skizzierten. Die Links zu den freigegebenen sowie das offizielle Video mit Nick Pope auf Deutsch finden Sie hier.

(GreWi) Erst im vergangenen Dezember hatte der Gründer und Herausgeber der Internet-Nachrichten-Plattform "Wikileaks" angekündigt, dass unter den mehr als 250.000 mehrheitlichen eigentlich geheimen Depeschen der US-Diplomaten (Cable-Gate) auch Dokumente mit Verweisen auf das UFO-Thema zu finden seien (...wir berichteten) . Jetzt wurden in den erst rund 2000 veröffentlichten "Cables" die ersten Dokumente mit entsprechendem Inhalt veröffentlicht.

Dem ehemaligen UFO-Ermittler der britischen Regierung, Nick Pope, rutschte während eines Radio-Interviews heraus, dass während seiner Zeit im britischen Verteidigungsministerium (MoD) "britische Piloten mehrfach den Auftrag bekommen hatten, UFOs abzuschießen". Was für sich betrachtet wie ein Beispiel britischen Humors klingt, ist jedoch Realität: Schon öfter wurden Kampfjets zum Abfangen von UFOs in die Luft beordert – nicht nur in Großbritannien. In mindestens vier weiteren Fällen jagte das Militär den Flugobjekten hinterher - stets erfolglos.

Die U.S. Air Force stellte ihre offizielle UFO-Untersuchung 'Project Blue Book' 1969 ein. Doch die Akten zeigen: Auch in Deutschland gab es spannende Fälle. 

Mit großem Interesse reagiert die Öffentlichkeit in Deutschland und England auf die Veröffentlichung bislang geheimer UFO-Unterlagen durch das britische Nationalarchiv. Der allgemeine Tenor: Warum sollte es kein Leben da draußen geben? Außerdem: Herbe Kritik am Interview mit Werner Walter (CENAP) in der ZEIT. Eine - zugegebenermaßen subjektive - Sammlung von Leserkommentaren aus WELT, ZEIT und TELEGRAPH. Die ZEIT wird von ihren Lesern dafür kritisiert, dass sie einen offenbar ungeeigneten, weil parteiischen Ansprechpartner für ihr Interview zu den englischen UFO-Akten ausgewählt hat. Alle drei bislang verfassten Leserkommentare finden deutliche Worte für den Amateurastronomen und Chef der Mannheimer UFO-Gruppe CENAP, Werner Walter. Unter der Überschrift "Lachhaft!" meint ein Leser mit dem Pseudonym "Lugburz":

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